Home
 
Forum
 
Impressum
 
Links
 
 
  • ABJETZT
  • AFB
  • APD
  • APPD
  • ASP
  • AUFBRUCH
  • BFB
  • BGD
  • BP - Bayernpartei
  • BSU
  • BUESO
  • CDU
  • CM
  • CPD
  • CSU
  • DIEPARTEI
  • DKP
  • DMP
  • DP
  • DSO
  • DSU
  • DVU
  • FAMILIE
  • FDP
  • FDVP
  • FORUM
  • FPD
  • FRAU
  • FREI
  • FUTURE
  • GRAUE
  • GRUENE
  • HP
  • KPD
  • MLPD
  • NATUR
  • NICHTWAEHLER
  • NPD
  • OEDP
  • PASS
  • PBC
  • PDS
  • PRG
  • PRODM
  • PSG
  • REGENBOGEN HH
  • REP
  • SCHILL
  • SPASS
  • SPD
  • SSW
  • STATT
  • TIER
  • UNABHAENGIG
  • VIOLETTE
  • WASG
  • ZENTRUM

Top-Themen

  • Finanzen
  • Wahlrecht
  • Volkswirtschaftliche Ziele
  • EU Gesetzgebung
  • Bildung & PISA Studie
  • Staatsverschuldung Deutschland
  • Arbeitslosigkeit & Mindestlöhne
  • Demographischer Wandel
  • Rente
  • Baufinanzierung
  • Rürup Rente
  • Riester Rente
  • Wohn-Riesterrente
  • Steuern in Deutschland
  • Kreditkarten(missbrauch)
  • Private Krankenzusatzversicherung
  • Private Krankenversicherung
  • Der Euro und die Krise
  • Kredite
  • Immobilienfinanzierung
  • Festgeld
  • Forward Darlehen
  • Politiker und Kurzurlaub
  • Zurückhaltende Kreditvergabe

FW - Freie Wähler in Deutschland

Freie Wähler
in Deutschland

 
Bitte entnehmen Sie die aktuellen
Kontaktdaten dem offiziellen
Anschriftenverzeichnis des Bundeswahlleiters:
Verzeichnis zum Download
 

Internet: www.freie-waehler-deutschland.de
E-Mail: bundesgeschaeftsstelle@freie-waehler-deutschland.de

 

Logo 

Gründung der
ersten Vereinigung
1946
 
Mitglieder: 260.000
(deutschlandweit)

(Stand: Juni 2004)


Nach der Katastrophe von Naziherrschaft und Krieg waren es Frauen und Männer der ersten Stunde, die sich für freie und unabhängige Wählergruppen zur Verfügung stellten und für Kommunalparlamente kandidierten. Sie nahmen damit das selbstverständliche Recht wahr, sich als Bürger - frei von parteilichen Interessen - an der Selbstverwaltung ihrer Gemeinde, der Stadt oder ihres Kreises zu beteiligen. Parteiunabhängige Bürger verfolgen damit am konsequentesten das durch die Reformen des Freiherrn von Stein erstrittene Recht der kommunalen Selbstverwaltung. Dieses Recht ist inzwischen sowohl in der hessischen Verfassung als auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert und gesichert.

In der Aufbauphase nach dem Krieg konnten sich Freie Wähler verhältnismäßig schnell durchsetzen. Auf Gemeindeebene waren sie einmal, nämlich bei der Kommunalwahl 1952, mit 35,8 % stärkste Kraft vor der SPD mit 31,6 % und der CDU mit 18,9 %.

Danach sank der Anteil der Freien Wähler bei den Gemeindewahlen bis 1968 bis auf 24,2 %, sie blieben aber zweitstärkste Gruppierung vor der CDU.

Die Gebietsreform führte, hessenweit betrachtet, mit wenigen Ausnahmen zu einem drastischen Einbruch in den Wahlergebnissen der Freien Wähler. War es unmittelbar nach 1945 offensichtlich noch Gemeingut, dass die kommunale Selbstverwaltung nicht unbedingt parteipolitisch bestimmt sein musste, trat dieser Grundsatz mit der kommunalen Neugliederung in Hessen in den Hintergrund. Die Verfassungstexte sind eindeutig. Sie sprechen von einer Selbstverwaltung der Bürger, nicht der Parteien. Ähnlich wie in der Justiz sollte auch in der Verwaltung das Prinzip der Parteilichkeit zurückstehen.

Dies wurde und wird seitens der Parteien völlig anders gesehen.Freie unabhängige Wählergemeinschaften sind den Parteien ein Dorn im Auge. Die kommunale Gebietsreform war daher ein Anlass, dem Alleinvertretungsanspruch der Parteien auch auf der kommunalen Ebene Geltung zu verschaffen. Auch dort, wo sich vorher keine Parteigliederungen befanden, wurden mit der Gebietsreform Ortsgruppen der Parteien gegründet, die dann auch nahezu flächendeckend in Hessen kandidierten. Zwar konnten sich Freie Wähler auch nach der Gebietsreform mit zum Teil hervorragenden Ergebnissen behaupten. Insgesamt sanken sie mit ihrem Wähleranteil auf rund 1/3 bis 1/4 ihrer früheren Stärke. Der durchschnittliche Stimmenanteil von 7,2 bis 7,6 % zwischen 1977 und 1985 bei den Gemeindewahlen insgesamt, konnte erst mit den Kommunalwahlen 1989 auf 9,2 % und 1993 auf 14,1 % gesteigert werden. 1997 erzielte man dann im Schnitt 13,3% und 2001 schließlich 12,2%. In anderen Bundesländern (vgl. www.freie-waehler.de) wie Bayern liegt der durchschnittliche Stimmenanteil bei gar über 40%.

Die Freien Wähler erreichten damit zwar nicht die frühere, während der Aufbauphase erreichte Stärke. Sie befinden sich jedoch im Aufwärtstrend und konnten sich als dritte kommunal-politische Kraft behaupten.

Historie der Freien Wähler - aus einer Rede des Landesvorsitzenden (FWG Hessen e.V.) Wolfgang Hofmann


Diese Informationen wurden nach bestem Wissen zusammengestellt, ich kann jedoch nicht für völlige Fehlerfreiheit garantieren. Keinesfalls bin ich in irgendeiner Weise für die Inhalte der weiterführenden Links verantwortlich.