| Die Christliche Partei Deutschlands setzt sich als Volkspartei für die Verwirklichung des christlich-sozialen Rechtsstaates und für eine freiheitlich demokratische Grundordnung ein. Sie ist ein Zusammenschluß von Bürgern aus allen sozialen Schichten und Gruppierungen, die als Christen ihre politische Verantwortung erkannt haben und diese in den verschiedensten politischen Gremien und Parlamenten unseres Landes wahrnehmen wollen. Die Aussagen der Christlichen Partei Deutschlands gründen sich auf das gottgewollte Naturrecht und Sittengesetz und damit auf biblisch christliche Ethik. Die von ihr vertretenen Grundwerte und damit die letztgültige Richtschnur des politischen Handels sind Ordnungen und Gebote Gottes sowie die sich hierraus ergebenden Verpflichtungen der Menschen und der Gesellschaft. Die Leitlinien der politischen Arbeit liegen in der christlichen Soziallehre begründet und fördern von daher gezielt einen verantwortungsvollen Fortschritt. Der politische Standort ist daher weder ein bürgerlicher noch ein sozialistischer und läßt sich deshalb auch nicht in das typische "Rechts-Links-Spektrum" oder eine Ideologie einordnen. Der Staat, den wir mitgestalten wollen, soll sich seiner unvollkommenen und daher vorläufigen Ordnung bewußt bleiben, indem er den Menschen schützt, aber nicht bedrängt, indem er Hilfe anbietet, ohne die Selbsthilfe zu schwächen. Im Wissen darum, daß jede politische Aussage dynamischen Prozessen unterliegt und somit einen vorläufigen Charakter hat und daß jeder Mensch sich irren kann, versuchen wir Politik nicht als Kampf um Macht und Prestige aufzufassen, sondern als Dienst für unser Volk und Land zur Ehre unseres Schöpfers. Sonstiges: Die Christliche Partei Deutschlands betreibt ihre politische Arbeit in dem Bewußtsein, daß alles Menschliche unvollkommen und der Vergänglichkeit unterworfen ist. Die Utopie einer vollkommenen Gesellschaft auf Erden ist eine Illusion und steht im Widerspruch zum christlichen Realismus. Dieses Wissen um die Vergänglichkeit eines jeden Staates bewahrt uns nicht nur vor Ideologisierung und der Vergötterung von Nation, Staat und Gesellschaft. Es ist die spezifische Eigenheit der CPD, jedes bestehende Rechtssystem sowie politische Aussagen entsprechend dieser christlichen Ordnungen und Gebote zu befragen und von dieser Legitimation her zu ändern. Das Verlangen nach Gerechtigkeit ist ein elementares Kennzeichen der politischen Ethik der CPD und die entscheidende Motivation ihrer Politik für Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit Geleitet von der Erkenntnis, daß unsere gesellschaftlichen und sozialen Nöte aus der Abkehr von unserem Schöpfer und seinen Ordnungen resultieren, ist die Christliche Partei Deutschlands angetreten, auf der Grundlage einer christlichen und sozialen Ethik im Bewußtsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen eine Politik zu betreiben, die dem Zeitgeist in seiner unmenschlichen Wertneutralität entgegenwirkt |