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#1
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Der Sozialdemokrat Colom gewinnt die Präsidentenwahlen in Guatemala in der Stichwahl mit knapp 53% der Stimmen. Der Wahlkampf war von zahlreichen Morden im Zusammenhang mit den Wahlen überschattet worden. Stellt sich nur die Frage wer da wen und wieso ermordet hat. Kann mir das jemand mal erklären? Hab auf tagesschau.de keine befriedigende Antwort gefunden.
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#2
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Ich finde auch nichts dazu, müsste man wohl länger recherchieren. Südamerika ist nicht grad Brennpunkt in unseren Medien. Gibt häufiger Randnotizen und Kurzmeldungen, aber ehrlich gesagt, bin ich überhaupt nicht auf dem Laufenden, wie die derzeitige politische Lage in den südamerikanischen Ländern überhaupt ist. In Argentinien gibts nun auch eine neue Präsidentin über die ich auch gar nix weiß.
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#3
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Also...habe bis vor kurzem in Guatemala gelebt.Ich kann nur sagen es ist ein wunderschönes Land.Leider hat die Kriminalität dort in den letzten 3 Jahren sehr stark zugenommen und ich kann nur bestätigen,dass im Parteijahr mind. 25 Partei-Helfer,Angehörige,Bürgermeister,oder zb nur Plakatkleber für eine Partei umgebracht worden sind.Ich finde auch, dass in Europa bzw.speziell in Deutschland sehr wenig über lateinamerikanische Länder an Informationen gebracht werden.Mit der Stichwahl 2007 in Guatemala hat sich das"kleinere"Übel durchgesetzt.Denn es ist schwer zwischen Korruptheit zu unterscheiden.Otto Perez(2 Präsidentschaftskandidat)war in den 80ern Militäroffizier und war unter anderem an dem Massaker im Hochland Guatemalas beteiligt.Hr.Colom hat auch keine weiße Weste und wird mit Unterschlagungs,Drogengeldern usw in Verbindung gebracht.Für mich unvorstellbar,dass so eine Person überhaupt Präsident werden kann.Wer mehr über Guatemala erfahren will.Die hiesige Tageszeitung Prensa libre.com ist im Internet vertreten.Trotz alledem war ich überrascht,dass nicht "mehr" passiert ist in der Wahlzeit.Einen Verlierer gibt es nach den Wahlen sowieso immer...das Volk.
Geändert von sodegua (05.12.2007 um 21:04 Uhr). |