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In 18 von 25 Ländern gibt es den Mindestlohn aber auch andere Steuer- und Sparsysteme. In Frankreich ist die Sparquote viel geringer als in Deutschland. Während in Deutschland jeder dritte Euro gespart wird (von Arbeitnehmern) und auf das sichere Konto geparkt wird, anstatt diesem den Konsum zuzuführen, wird in anderen Ländern alles in den Konsum investiert.
Das müsste in Deutschland auch kommen, ansonsten wäre der Mindestlohn unsinnig. Weiterhin haben wir schon Mindestlöhne, die von den Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ausgehandelt werden. Dieses System mit den Tarifverhandlungen sollten wir beibehalten. In anderen Ländern gibt es diese Einrichtungen nicht, dort sind Arbeitnehmer voll auf sich alleine gestellt und haben keine Ansprechpartner. [B]Willst du das zerstören?[/B] Deutschland bietet beste Bedingungen für Arbeitnehmer was den Schutz der Arbeitnehmer betrifft und diesen bezahlen manche auch mit ihrem Lohn bzw. Gehalt. Antwort zu El Portero: Ich würde am liebsten auch die Subventionen für die Großbetriebe beenden und stoppen, doch diese drohen immer wieder mit der Abwanderung und dem Verlust von Tausenden Arbeitsplätzen. Das beste Beispiel ist die Papenburg-Werft. Diese fordert in regelmäßigen Abständen den Ausbau der Emms in Niedersachen, ansonsten sieht sich die Werft gezwungen den Standort aufzugeben und nach Bangladesch und Indien auszuweichen. Dieses würde den Verlust von mehreren Tausenden Arbeitsplätzen bedeuten, eine legale Erpressung eines großen Deutschen Konzerns (Dr. Oetker-Konzern) das eine Sauerei darstellt. Leider ist an dieser Stelle Deutschland erpressbar, da die Werft niemals Deutschland verlassen würde, da die logistischen Probleme, sowie Schwierigkeiten bei der Infrastruktur in Bangladesch und Indien zu kostenintensiv sind, doch erpressbar ist es schon. Daher zahlt und subventioniert Deutschland hierbei diese Firmen und Unternehmen. |
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Zitat:
[B]Guten Abend "Berlinman",[/B] Man sollte der Papenburg-Werft, Bangladesch, wärmstens als Standort empfehlen. Die geografische Lage von Bangladesch sorgt dafür, das die Schiffe dort immer einen Kiel Wasser unter dem Bauch haben. Mit zunehmender Erderwärmung schwimmen dann, so traurig es sein wird, sogar die Arbeiter. Aber bis zur Fertigstellung der Schiffe, kann die Papenburg-Werft, den Laderaum ja an die Arbeiter vermieten, das bringt dann noch mal ordentlich Geld. [COLOR="SeaGreen"][I]Übrigens, es sind schon einige Firmen, die ins Ausland abgewandert waren wieder in Deutschland ansässig [B]und sie arbeiten sogar wieder mit deutschen Facharbeitern[/B], welche vorher angeblich zu teuer waren! [/I][/COLOR] Aber drohen werden sie weiter, ob wir nun nachgeben, oder nicht. Glaube ja nicht das deren Gier nach Geld irgend wann beendet ist. Beendet wird es höchstens mit einem Knall und das wird für alle Parteien ungesund sein. Mit freundlichen Grüßen [B]el Portero[/B] |
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#13
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Sie schrieben:"[U]Deutschland bietet beste Bedingungen für Arbeitnehmer [/U]was den Schutz der Arbeitnehmer betrifft und diesen bezahlen manche auch mit ihrem Lohn bzw. Gehalt."
Das ist der Schutz den der Staat bietet: "Oder den tariflichen. - Wenn die CDU/CSU nun sagt, sie möchte sittenwidrige Löhne verhindern, obwohl sie weiß, dass wir inzwischen in der Fläche in bestimmten Regionen Löhne von 3 Euro haben, akzeptiert sie diese und plädiert für Löhne von 2,10 Euro. Das ist nicht mehr zumutbar, was Sie hier treiben." [url]http://www.linksfraktion.de/rede.php?artikel=1397820024[/url] "Dirk Niebel (FDP): Herr Kollege Ernst, Sie haben schon angesprochen, dass es Löhne zwischen 3 Euro und 3,80 Euro gibt. Sind Sie bereit, mir zuzugestehen, dass das tarifvertraglich vereinbarte Löhne sind, die unter anderem von Ihren Gewerkschaftskollegen und von den Arbeitgebervertretern ausgehandelt worden sind? Sind Sie weiterhin bereit, zuzugestehen, dass die entscheidende Frage ist, wie viel Geld die Menschen hinterher in der Tasche haben? Sind Sie bereit, zuzugestehen, dass unser Ansatz, nicht über Mindestlöhne, sondern über Mindesteinkünfte zu sprechen, insgesamt dazu führt, dass die Leute mehr ausgeben können? Klaus Ernst (DIE LINKE): Zur Frage der von den Gewerkschaften vereinbarten Löhne: Es stimmt, die [SIZE="4"]Löhne, die von Verdi vereinbart wurden, sind äußerst niedrig[/SIZE]. Sie sollten sich einmal Gedanken darüber machen, ob Sie nicht mit Ihrem Antrag dazu beitragen, die Gewerkschaften weiter zu schwächen." [url]http://www.linksfraktion.de/rede.php?artikel=1397820024[/url] "Inzwischen haben wir in diesem Lande die Situation, dass die [SIZE="4"]Gewerkschaften auch durch die Hartz-Gesetze, die die Sozialdemokraten mit zu verantworten haben, so geschwächt sind, dass sie Löhnen von 2 oder 3 Euro pro Stunde zustimmen,[/SIZE] um noch niedrigere Löhne zu verhindern. Das ist das Ergebnis Ihrer Politik." [url]http://www.linksfraktion.de/rede.php?artikel=1397820024[/url] |
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#14
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In Ländern wie Frankreich oder Spanien in denen Mindestlöhne einen Mindestschutz garantieren, sind die Arbeitnehmer viel zu sehr auf sich alleine gestellt.
Viel schlimmer als der Mindestlohn ist in Frankreich die Dauer der Probezeit für junge Arbeitnehmer bis 25 Jahren. Diese beträgt 2 Jahre, indenen diese immer jeden Tag einer fristlosen und ungerechtfertigten Kündigung rechnen. Das ist in Deutschland nicht der Fall. Weiterhin haben wir in Deutschland ein Kündigungsrecht das einzigartig ist weltweit. Nur in den Niederlanden und in Luxemburg besteht ein ähnliches Kündigungsschutzverfahren. Dagegen ist es in Spanien usus, mündliche oder konkludente Arbeitsvertäge abzuschließen. Dieses ist in Deutschland auch möglich, jedoch dagegen steht ein Bundesschutzgesetz, indem schriftliche Arbeitsverträge festgeschrieben sind. Das übersieht jeder. Auch die Tarifsicherheit, die in anderen Ländern auch nicht immer gesichert ist. |
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#15
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Tarifsicherheit?
"Und auf die [SIZE="4"]letzten drei Jahre bezogen, weist die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sogar einen Reallohnverlust von fast dreißig Prozent [/SIZE]aus. Vor diesem Hintergrund wirkt die Forderung von Lohnsteigerungen bis zu 31 Prozent keineswegs schrill. Zum Vergleich: Laut dem DB-Geschäftsbericht sind die Gesamtbezüge des achtköpfigen Bahn-Vorstands allein 2006 um 62,5 Prozent auf über 20 Millionen Euro gestiegen." "Die Erfahrungen mit den gewerkschaftlichen Aktionen gegen Hartz IV und die Rente mit 67 waren Grund für Die Linke, [SIZE="4"]für Deutschland den Generalstreik vorzuschlagen. Er ist in vielen Ländern Europas ein bewährtes Mittel politischer Auseinandersetzung.[/SIZE] Der Generalstreik, bei dem alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre gemeinsamen Interessen durchsetzen, ist das Gegenmodell zur Zersplitterung der Gewerkschaften. Letztendlich geht es darum, die Arbeitnehmerschaft und die Rentnerinnen und Rentner wieder am steigenden Wohlstand zu beteiligen." Die Arbeitnehmer in anderen Länder haben aber auch andere Mittel zur Verfügung ihre Interessen durchzusetzen, nämlich den Generalstreik (ist hier verboten). Schauen Sie mal die Lockführer in Frankreich und die in Deutschland an. In Frankreich ist die Bahn fast ein Synonym für Streik. -->den Lokführern geht`s in Frankreich sehr sehr viel besser als es hier in D Schon mit 60 gehen die in der Rente. Das hängt damit zusammen, dass die die Lockfrüher bei den alten Zügen, den Feinstaub einatmen mussten. Heute sind die Züge zwar sauber, aber würde dieses Rentenprivileg abgeschafft werden wollen, würde einfach dagegen gestreikt werden. Auch finanziell haben es die ausländischen Lokführer besser: "Ein neutralerer Beobachter hätte ja auch darauf verweisen können, dass es ja vielleicht sogar dem Ansehen Deutschlands schade, dass [SIZE="4"]ein deutscher Lokführer weniger als die Hälfte am Ende eines Monats nach Hause trägt als sein Schweizer Kollege[/SIZE] - [U]oder rund tausend Euro weniger als ein spanischer und französischer Kollege[/U]!" Alle meine Zitate sind diesem Text von Lafontaine entnommen: [url]http://www.linksfraktion.de/wortlaut.php?artikel=1522603056[/url] |
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Lafontaine. Naja das hat noch gefehlt. Außer populistische Reden und unzureichende Gesetzesformulierungen sind noch nicht viel gefallen. Ich verweise auf ein Spiegel-Interview von Oskar Lafontaine; in denen der Vorsitzende der Linkspartei, anstatt neue Vorschläge vorgebracht hat, nur populistische Reden gehalten hat, wie schlecht die Lage der etablierten Parteien ist.
Im Gegensatz zur Regierungskoalition und auch in anderen großen Parteigrößen der Linkspartei und den Grünen wie Gregor Gysi und Joschka Fischer. Lafontaine springt auf den Zug streikenden Lokführer auf und ist der geistige Anführer ihres Streikes, anstatt lieber vernünftige Vorschläge und einen Ende des Streikes herbeizuführen. Im Gegensatz er propagierte einen Streik der Lokführer, der nach einem gültigen Tarifvertrag nicht mehr durchgeführt werden hätte dürfen. Das wusste Herr Lafontaine. Die GDL dagegen versuchte die Annährung und berief nicht Herr Lafontaine, sondern Heiner Geisler den die Deutsche Bahn sofort akzeptierte. Das zum Bahnstreik. Der Mindestlohn ist weiterhin eine Sache die nicht vollkommen zur Einführung kommen darf. Ich bin weiterhin für eine Freiheit für Arbeitsverträge bei dem sich ausschließlich Tarifverträge und bisherige gesetzliche Maßnahmen greifen dürfen. Weiterhin ist es auch ein der Eintritt für die Schwarzarbeit. Vor allem in der Bau- und Gastronomiebranche werden immer weniger legale Arbeitsverträge geschlossen werden, da diese einfach zu teuer sind. Vor allem für Minijobs und geringfügige Arbeiten (Zeitungen austragen) wird der Mindestlohn eine Bremse darstellen. Bisher habe ich früher zu Schulzeiten 4,00 € für das Zeitungsaustragen erhalten, wenn ich 7,50 € bekommen hätte, wäre kaum eine Anstellung erfolgt. Im Gegenteil diese Arbeiten verschwinden und werden nicht mehr nachgefragt, da diese durch Schwarzangestellte oder ausländische Mitbürger durchgeführt werden, die hier nur ein Touristenvisum haben und ausgetauscht werden (wie z. B. bei Erntehelfern in der Landwirtschaft). Nur bei Großbetrieben (DAX und M-DAX Unternehmen) sowie in der Zeitarbeitsbranche wäre ein Mindestlohn sinnvoll, da diese eine Kostenexplosion leichter auffangen als Mittelständische- und Kleinbetriebe. |
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Sie lesen zu viel Propaganda Herr Berlinman.
Herr Lafontaine tut Recht, wenn er sich für die GDL einsetzt. Hier wird versucht, das Streikrecht zu untergraben, da darf man sich nur wehren, da sollte man sich wehren. Und zum Mindestlohn... Berlinman, Sie haben doch gar keine Argumente...immer das gleiche mit den Minijobs....das ist ihr einziges Argument. 18 europäische Länder haben den Mindestlohn, also geht das auch hier in Deutschland! Außerdem diese 8 Euro müsste die Konkurrenz auch zahlen und das ist der Schlüssel. Lohndumping wird somit gestoppt! Wenn einer Populismus betreibt, dann ist das die CDU!! [url]http://medien.linksfraktion.net/audio/7739582219.mp3[/url] |
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#18
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Hey!
Nun wird ja mal wieder fleissig debattiert und Lafontaine hat mal wieder ein "Machtwort" gesprochen und die Kanzlerin gerügt.Es wurde im Bundestag darüber diskutiert, wie es zum Thema Arbeit und Soziales weitergehen sollte. Dabei hat der gute Oskar die Aussage der Bundeskanzlerin kritisiert "Deutschland habe wieder Grund zur Zuversicht". Lafontaine fordert weiterhin den gesetzlichen Mindestlohn und forderte zudem die Regierung auf "endlich etwas gegen unbezahlte Leiharbeit zu tun". Nebenbei bemerkte er, dass angesichts der Armutsrenten Merkels Aussage "geradezu obszön" sei. Ich werd aus Oskar nie so ganz schlau. Er ist meiner Meinung nach zu sehr auf die Brecheisenmethode fixiert, als das er wirklich etwas zum Positiven bewegen könnte. |
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#19
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Der Mindestlohn bei der Post für Briefträger : Hier will ein vorher Monopolist sich seine marktbeherrschende Stellung bewahren, Bravo - und wir Briefeversender bezahlen die überhöhten Preise.
Aber: Mindestlohn im Friseurgewerbe? In einer Großstadt braucht man diese Regelung nicht, weil hier gibt es genug Friseure, und wenn ein Arbeitgeber nicht genug zahlt, bitte, es gibt genug andere! aber an der polnischen oder tschechichen Grenze einen Mindestlohn zu fordern heißt doch nur, daß es diesen Arbeitsplatz nicht mehr gibt, weil bei nur geringen Preiserhöhungen die Konsumenten über die Grenze fahren, und nicht nur dort Tanken, weil die Mineralölsteuern geringer sind als in der BRD, sondern sich auch noch die Haare dort schneiden lassen, weil das in Polen und Tschechien ja so billig ist. Die Folge dieses Mindestlohns wäre eine Vernichtung dieses Arbeitsplatzes. Also bitte erst Nachdenken, welche Folgen eine solche Regelung auf das Handeln des kleinen Mannes auf der Straße hat - und dann mit Vernunft entscheiden! |
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#20
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Es gibt eigentlich keinen Grund, warum gerade in der BRD ein gesetzlicher Mindestlohn nicht möglich sein soll - es gibt ja auch eine gesetzliche Arbeitszeitbegrenzung. Besser wäre es allerdings von einem Mindesteinkommen zu sprechen und das über das Finanzamt zu steuern. Es ist kein Wunder, wenn die Wirtschaft sich über mangelnde Motivation, Abwanderung, Schwarzarbeit usw. beklagt,solange noch ein Vollzeitbeschäftigter hierzulande oftmals weniger Geld verdient als ein AlG2-Empfänger.
Auch könnte der Staat, statt mit Subventionen Geldgeschenke an die Unternehmen zu verteilen und Unsummen in die "Arbeitslosenindustrie" zu pumpen, den Unternehmen, wenn es eng wird, mit zinslosen Darlehen aushelfen, um Arbeitsplätze zu erhalten. Ist das Unternehmen zur Rückzahlung gerade nicht in der Lage, kann man entscheiden, in wie weit die staatliche Stützung als "Gesellschafteranteil" im Unternehmen verbleibt. Was das Dumping von Leistungen an der dt. Ostgrenze betrifft, so ist es schon lange überfällig, dass die wirtschaftliche Angleichung forciert wird. Der Verbraucher hat inzwischen gelernt, ökonomisch zu wirtschaften und erwirbt die Leistung dort, wo sie am günstigsten angeboten wird - wie die Wirtschaft auch, wenn sie Unternehmen in´s Ausland verlagert. Warum soll das Gefälle im Kostensektor nur von Unternehmen genutzt werden? Beim (wirtschaftlichen!) "Anschluss" des Sudetenlandes ging es - trotz ähnlichen Armutsgefälles -auch viel effektiver. Geändert von rybař (29.01.2008 um 09:50 Uhr). |