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  #1  
Alt 12.05.2007, 15:45
capsulate
 
Beiträge: n/a
Standard Zentralisierung der Bildung

Ich glauber hierin liegt eines der grossen Probleme der deutschen Bildung: die mangelnde Zentralisierung. Wir müssten in diesem Bereich mehr koordinieren, indem wir u.a. einen echten Bildungsminister/in haben.

Ich glaube beispielsweise, dass die Standards für das Abitur nicht verschieden sein dürfen, ebenso das Programm nicht. Wenn sich hier der Bund mehr kümmern könnte, würde auch das Geld besser ankommen.

Natürlich glaube ich, dass die Ausführung der Entscheidungen auf Länderebene besser klappt, nur müssten die Entscheidungen "nationaler" sein.

Ich glaube ein "Ministre de l'éducation nationale" wie in Frankreich wäre etwas Gutes.

Was haltet ihr davon?
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  #2  
Alt 13.06.2007, 05:43
albatrox
 
Beiträge: n/a
Rotes Gesicht Zentralisten

Zitat:
Zitat von capsulate
Ich glauber hierin liegt eines der grossen Probleme der deutschen Bildung: die mangelnde Zentralisierung. Wir müssten in diesem Bereich mehr koordinieren, indem wir u.a. einen echten Bildungsminister/in haben. Ich glaube beispielsweise, dass die Standards für das Abitur nicht verschieden sein dürfen, ebenso das Programm nicht. Wenn sich hier der Bund mehr kümmern könnte, würde auch das Geld besser ankommen. Natürlich glaube ich, dass die Ausführung der Entscheidungen auf Länderebene besser klappt, nur müssten die Entscheidungen "nationaler" sein. Ich glaube ein "Ministre de l'éducation nationale" wie in Frankreich wäre etwas Gutes.

Was haltet ihr davon?
finden sich immer auf niedrigstem, nie auf höchstem Level; das hat uns in Pisaland mit der steigenden Zahl von Analphabeten gerade noch gefehlt. Die ehrlichen Wettbewerb scheuen, haben leider ihre Gründe. Sie glauben, an ihrem Niveau sollte die Welt genesen. a
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  #3  
Alt 11.07.2007, 20:13
el portero el portero ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 134
Standard Zentralisierung der Bildung

Zitat:
Zitat von capsulate
Ich glauber hierin liegt eines der grossen Probleme der deutschen Bildung: die mangelnde Zentralisierung. Wir müssten in diesem Bereich mehr koordinieren, indem wir u.a. einen echten Bildungsminister/in haben.
Ich glaube beispielsweise, dass die Standards für das Abitur nicht verschieden sein dürfen, ebenso das Programm nicht. Wenn sich hier der Bund mehr kümmern könnte, würde auch das Geld besser ankommen.
Natürlich glaube ich, dass die Ausführung der Entscheidungen auf Länderebene besser klappt, nur müssten die Entscheidungen "nationaler" sein.

Ich glaube ein "Ministre de l'éducation nationale" wie in Frankreich wäre etwas Gutes.

Was haltet ihr davon?

__________________________________________________ _______________


[COLOR="Red"]Von Frankreich könnten wir in sehr vielen Belangen etwas lernen, nicht nur in der Bildung.
Die Franzosen haben Politiker mit Verstand und Verantwortungsbewusstsein.
[/COLOR]
Und wenn die Länder der „Europäischen Union“ wirklich eine Union werden
wollten, dann könnten wir auf vielen Gebieten die Dinge doch gleich zentralisieren
und vereinheitlichen.

Aber bevor Europa eine wirkliche Union sein wird, ist die Erde nicht mehr
bewohnt!
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  #4  
Alt 02.08.2007, 17:46
Berlinman
 
Beiträge: n/a
Standard Zentralisierung der Bildung

Grundlegend ist eine Zentralisierung der Bildung nicht schlecht, jedoch bin gegen eine komplette Zentralisierung der Bildung. Dabei werden individuelle Fährigkeiten von einzelnen Schülern nicht mehr gefördert und weiter geführt.

In den ersten Schuljahren ist eine Zentralisierung ratsam da dadurch eine generelles Lernen gewährleistet ist. Jedoch ist diese Zentralisierung nur bedingt durchführbar und nicht immer geeignet.

Schüler mit Migrationshintergrund z. B. in einer Grundschule in Berlin-Kreuzberg müssen meistens erstmal die Grundsätze in der Deutschen Sprache erlernen bevor man diese ernsthaft beschulen kann. Dabei ist nicht nur die Schule gefordert. Hier muss eine individuelle Bildung einspringen.

Auch später ist die Zentralisierung nicht mehr ratsam. Vor allem wenn Schüler schon frühzeitig ihre Talente entdecken (Sport, Geisteswissenschaften oder Naturwissenschaften) und auf entsprechende Bildungsträger wechseln wollen. Diese Schüler müssen demnach besser in ihren Paradedisziplinen gefördert werden und können dort Erfolge feiern.

Hier werden auch die Grundlagen zu späteren Berufskarrieren gelegt wie z. B. Physiker, Chemiker oder andere Berufszweige die für alle förderlich sein könnten.
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  #5  
Alt 17.08.2007, 09:05
el portero el portero ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 134
Standard Zentralisierung der Bildung

Zitat:
Zitat von Berlinman
Grundlegend ist eine Zentralisierung der Bildung nicht schlecht, jedoch bin gegen eine komplette Zentralisierung der Bildung. Dabei werden individuelle Fährigkeiten von einzelnen Schülern nicht mehr gefördert und weiter geführt.
In den ersten Schuljahren ist eine Zentralisierung ratsam da dadurch eine generelles Lernen gewährleistet ist. Jedoch ist diese Zentralisierung nur bedingt durchführbar und nicht immer geeignet.
Schüler mit Migrationshintergrund z. B. in einer Grundschule in Berlin-Kreuzberg müssen meistens erstmal die Grundsätze in der Deutschen Sprache erlernen bevor man diese ernsthaft beschulen kann. Dabei ist nicht nur die Schule gefordert. Hier muss eine individuelle Bildung einspringen.
Auch später ist die Zentralisierung nicht mehr ratsam. Vor allem wenn Schüler schon frühzeitig ihre Talente entdecken (Sport, Geisteswissenschaften oder Naturwissenschaften) und auf entsprechende Bildungsträger wechseln wollen. Diese Schüler müssen demnach besser in ihren Paradedisziplinen gefördert werden und können dort Erfolge feiern.
Hier werden auch die Grundlagen zu späteren Berufskarrieren gelegt wie z. B. Physiker, Chemiker oder andere Berufszweige die für alle förderlich sein könnten.


[B]Hallo "Berlinman",[/B]

Nun frage ich Dich:[SIZE="5"] "Warum können unsere Politiker nicht so
denken und dann auch dementsprechend handeln"?[/SIZE]

Haben die keine Bildungseinrichtungen besucht?

Fehlt ihnen die nähe zu ihren Wählern?

Oder haben sie, bei der Vereidigung, ihren Verstand abgegeben, dass es
zu so einer miserablen politischen Leistung kommt ?


Mit freundlichen Grüßen

[B][I]el Portero[/I][/B]
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  #6  
Alt 17.08.2007, 19:40
Berlinman
 
Beiträge: n/a
Standard Antwort an El Portero

Unsere Politiker im Bildungsministerium und die Kultusministerkonferenz sollte sich an einen Tisch setzten und grundsätzliche Lehrinhalte und Standards setzen.

Dieses erfolgt nicht, jeder denkt an sich und schaut nicht über den Tellerrand hinaus. Diese Bildung geht vom Kindergarten an los (Kindliche Bildung), geht über die Vor- zur Schulzeit weiter und endet an den Universitäten bzw. Lehranstalten.

Diese Standards haben z. B. die Industrie- und Handelskammern in verschiedenen Ausbildungsberufen gestartet (Bürokaufmann) damit alle Auszubildende gleiche Lehrinhalte im gesamten Bundesgebiet erlernen. Jeder Auszubildende bewältigt die gleiche Abschluss- und Zwischenprüfung und muss daher auch identische und gleiche Lehrinhalte erteilt bekommen.

Das sollte generell das Ziel der Bildung sein, jedoch mit individuellen Schwerpunkten, der Individualität jeder einzelnen Schule. Diese sollten sich auch in überall gleichen Abschlussarbeiten darstellen.

Mit einer Ausnahme:

Ich finde 50 % der Arbeitsinhalte sollten für alle gleich sein (Vergleichsarbeiten)

Die anderne 50 % sollten Individualarbetein sein, um die Individualität und Vielfältigkeit des Einzelnen zu fördern. Zentralistisches Denken, zerstört den Einzelnen, denn:

[CENTER][B] Jeder Mensch ist gleich verschieden[/B][/CENTER]
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