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#1
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Der bisher friedliche Konflikt in Myanmar scheint sich weiter auszuweiten. Das Land steht seit 1962 unter Militärherrschaft. Bisher haben hunderttausende Menschen in Myanmar gegen die Diktatur demonstiert, viele Länder haben ihre Solidarität zu den Demonstraten kundgetan. Das Regime in Myanmar hat nun allerdings angekündigt zu drastischen Mitteln zu greifen, sollten die Demonstrationen unter Führung buddhistischer Mönche weiterhin auf die Straße gehen.
Ich hoffe wirklich sehr, dass die Regierung einlenkt und eventuell sogar den Demonstraten nachgibt, bevor es einen zweiten "Platz des himmlischen Friedens" gibt. Es wäre nicht auszudenken, was passieren würde, wenn das Militär mit Waffengewalt gegen die Demonstranten vorgehen würde. Ich bin schon mal sehr zufrieden, dass die Medien überhaupt darüber berichten...hätte ich nicht mit gerechnet. Wie erlebt ihr das Geschehen im ehemaligen Birma? |
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#2
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Vor ein paar Minuten hab ich die ersten Meldungen von gewaltätigen Aktionen der Polizei und des Militärs gegen die friedlich demonstrierenden Mönche und Demonstraten gelesen. Es scheint als ob sich die Militärdiktatur nicht zurückhalten würde und auch nicht davor zurückschreckt die Mönche anzugreifen, die in Myanmar als heilig gelten und bisher unantastbar sind. Ich befürchte, dass die Bevölkerung nicht lange stillhalten wird, sollte die Regierung weiterhin auch gegen die Mönche vorgehen.
Ich hoffe für die gebeutelte Bevölkerung, dass die Diktatur schnell beendet wird, auch wenn die Chancen äußerst schlecht stehen. |
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#3
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Moinsens miteinander,
in Birma scheints ja immer heißer her zu gehen. Schade, dass es keine verlässlichen Quellen gibt, denen man wirklich trauen kann. Die meisten Berichte, die das Ausland erreichen sind entweder aus staatlichen Quellen und somit stark zensiert oder sie kommen von der Opposition, die natürlich voll und ganz hinter den Demonstranten steht. Ich hoffe mal, dass es nicht eskaliert wir `88 als 3000 Demonstranten starben. Ich wüsste nur nicht, wie Birma eine Demokratie werden könnte, ohne das das Militär "aufgibt". |
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#4
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Ich hab übers Wochenende nicht sonderlich viel mitbekommen. War mit diversen Festivitäten beschäftigt
![]() Gibts inzwischen was neues aus Birma? Ich hab in meinem RSS-Feed nichts dazu finden können, obwohl es doch letzte Woche noch so heiß her ging. Bitte um ein kurzes Briefing! Danke |
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#5
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Wirklich viel ist nicht bekannt. Die Nachrichtenübertragung aus Birma ist durch die staatliche Unterbindung enorm eingeschränkt und nur über verschlungene Kanäle möglich. Die Berichte über die Demonstationen gehen auseinander. Teilweise wird von mehr als 200 Toten gesprochen, teilweise aber auch nur von 10 und weniger. Laut Militärjunta in Birma sind die ersten Gefangenen auch schon wieder frei. Wirklich klar ist allerdings nicht wie die Lage in Birma ist, da gerade aus den weiter entfernten Dörfern und Städten kaum Nachricht kommt.
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#6
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Viel schlimmer als dieses kleine Geplänkel ist doch, dass mehr als 100.000 Burmesen im Dschungel leben müssen, bewacht von einer Rebellenarmee, immer in der Angst vor den Regierungstruppen.
In Birma findet schon seit Jahren eine gezielte Ausrottung von Minderheiten statt, dagegen sollte man etwas unternehmen. Mir ist schon klar, dass Kriege heutzutage nur noch aufgrund von wirtschaftlichen Interessen geführt werden, trotzdem fände ich es einen feinen Zug von China, wenn sie mal ihre Bereitschaft signalisieren würden, indem sie Birma von der Diktatur befreien und zumindest einen Kommunismus etablieren. Demokratie wird China wohl kaum verbreiten wollen, aber eine Militärdiktatur kann einfach nicht toleriert werden. |
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#7
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Habt ihr mitbekommen, dass bei den Unruhen ein Journalist getötet wurde? Klar, die Tatsache, dass er Journalist ist, macht es nicht besser oder schlimmer. Die anderen Toten fallen ebenso ins Gewicht, wie der Tod des Journalisten. Ich finde es trotzdem krass. Ein Soldat soll den Reporter bewusst und wissentlich aus nächster Entfernung erschossen haben. Genaueres weiß ich allerdings nicht, werd gleich mal Google bemühen.
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