![]() |
|
#1
|
|||
|
|||
|
Wieder einmal ist eine große Diskussion ausgebrochen ob man nun Kriminelle wirklich nach Sibirien schicken soll und ob das überhaupt etwas bringt.
Fakt ist, dass jetzt nur ein Jugendlicher nach Sibirien geschickt worden ist und das mit seinem Einverständnis und auch mit dem Einverständnis seiner Mutter! Das ganze hat einfach einen erlebnispädagogischen Hintergrund. Zudem ist der Jugendliche schon seit einem halben Jahr dort. Diese erlebnispädagogische Maßnahme wurde schon vor über 10 Jahren ergriffen und ist demnach nichts neues. Was soll also die ganze Aufregung darum? |
|
#2
|
|||
|
|||
|
Diese Vollzugsvariante nehme ich wohlwollend zur Kenntnis, wundere mich aber, warum augerechnet nur Jugendliche.
Im Zuge des Outsourcings von teuren staatlichen Einrichtungen würde sich das doch sicher auch für Langzeitinsassen (so > 3 a) rentieren. Weil hier irgend´was falsch läuft, wenn der Staat für einen Kriminellen mehr ausgibt, als für einen Hartzler! Die Anzahl der frei wählbaren Fernsehprogramme im deutschen Vollzug stehen in keinen Zusammenhang mit der Besserungsprognose! Die Strafgefangenen brauchten ja nicht wie früher beim Zaren den Weg zu Fuß zurücklegen, schlichte Eisenbahnwaggon - wie gehabt, Viehwagen 1. Klasse - tun es auch. Man könnte ihnen ja auch noch ein Paar Rubel Zuverdienst zum Unterhalt beim Berg- oder Straßenbau erlauben. Geändert von rybař (15.02.2009 um 09:21 Uhr). |