Das ist in der Regel doch bei den meisten Waren so, die Inhaltsstoffe, werden nicht exakt (Menge...) angegeben, ganz egal, ob sie schädlich oder förderlich für die Gesundheit sind. Ja, und wenn das Unglaubliche wirklich geschieht und es zu einer generellen Pflicht zur Veröffentlichung der Inhaltsstoffe (nicht nur bei Lebensmittel!) käme, die meisten Konsumenten wüssten ja doch nichts damit anzufangen ( - Pisa!).
Ob nun gentechnisch hergestellte Stoffe in einem Lebensmittel enthalten sind, oder die Ware lediglich mit Hilfe der Gentechnik ( evt. sogar "Bio"-Käse) produziert wurde, lässt doch keine prinzipielle Aussage über eine evt. Gesundheitsgefährdung zu! Es kann also im inzelnen "100 % Bio" u. U. durchaus gesundheitsschädlicher sein als "Gen-Food". Nicht pauschale Aussagen, sondern genaue Einzelfallaussagen führen zu sinnvollen Ergebnissen.
Absolut kontraproduktiv jedoch ist die Verwendung solcher Begriffe (Bio, naturnah, naturidentisch u.ä.) in der Produktwerbung, im Marketing, wo eben das Halb- (oder Un-) wissen der Verbraucher von vorn herein mit einkalkuliert wird. Das Beispie Parteien bietet sich hier an: Da steckt oft auch nicht drin, was aussen draufsteht.
Geändert von rybař (12.03.2008 um 19:22 Uhr).
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